Seifenblog

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Inspirationen, Ideen und Entdeckungen ......

Liebes Land.

 

Seifentagebuch. 30.07.13

…ich sitze mit meinem Neffen aus Hamburg beim Frühstück zuhause in unserer Küche.
Telefon klingelt. Marc schaut mich an und mümmelt „gehste nich ran“? Ich: „Nö. Wir frühstücken weniger als 1x im Jahr zusammen, is mir egal wer da jetzt anruft“.
Der Anrufbeantworter steht auf mithören. Wir hören beide schweigend mit.
Dann gucken wir uns mit großen Augen und dicken Backen an, ich mach „Häh?“ und wir laufen zum Telefon & hören den Spruch ab. „Redaktion „Liebes Land“ hier, Halloooo… Wir würden gerne ´ne Reportage über euch machen, und freuen uns über einen Rückruf unter….“

Ich schau meinen Neffen an, beschließe heimlich, dass er ab heute unser Glücksbringer ist und fange an zu jaulen… Ein Artikel in DIESER Zeitung? Ich führe ein kleines Tänzchen auf, mein Neffe freut sich darüber und plötzlich bin ich ganz wuschelig…

Der Rest vom Frühstück besteht darin, dass ich mit Marc alles durchspreche, was sein könnte und wir amüsieren uns beim Gedanken an kleine Katastrophen während eines Fotoshootings.

Dann fahren wir- hopp hopp schnell jetzt- in die Manufaktur. Da ist Raimond bereits am werkeln. Ich bitte Ihn an unsere kleine Kaffee- Bar, um ihm beim Milchkaffe diese Neuigkeit zu erzählen.
Er freut sich auch, hat aber im Blick dieses „jaja-das-glaub-ich-erst-wenns-soweit-ist“- Ding… Womit er ja eigentlich recht hat.

Ich zittere also ins „Bureau“, um die Redaktion anzurufen und führe ein richtig nettes, ungezwungenes Gespräch mit der Journalistin. Sie kommen!! Am 06.08.13! Huch! Das ist aber schnell. Was machen die meisten Frauen in so einem Augenblick? Zum Frisör rennen? Ja gerne gerne-aber: keine Zeit. Bisschen rücken und räumen? Bisschen putzen? Genau!
Was machen die meisten Männer in so einem Augenblick? Äh… Ja…Nix eigentlich.

Und dann kam der Tag.
Er brachte zwei freundlich- fröhliche Menschen. Constanze Zapp und Karl Hoffmann. Sie schreibt, er bebildert.
Nach einem großen Café au Lait und Croissants haben wir uns alle 4 an die Arbeit gemacht.
Und ohne Übertreibung- es war ein Ferientag! Wir hatten viel Spaß miteinander, wir haben viel gelacht und es war weder verkrampft, noch spröde!
Karl, der Fotograf, hat, zu meiner großen Freude, das Bild bestätigt, welches man aus dem Fernsehen kennt: anfeuern beim Bilder schießen! Während ich mir einfach nur mit unserer Seife die Hände wusch, rief er laut und euphorisch „ja ja ja, genau so, bleib so, nein weiter waschen, ja ja ja genau wunderbar, ach GEIL das is gut geworden“!!! Ich war knallrot vor lachen und mein Kirsch-Köpfchen ist im Zeitungsartikel glücklicher Weise nicht zu sehen. Haben sie abgeschnitten…Stattdessen hat Constanze lieber schöne Texte geschrieben. Eine Erstaunlichkeit, was sie alles ohne Notizen behalten hat (ich habe sie nur ab und an auf ihren Block schreiben sehen) und wie authentisch sie unsere Sache hier erfasst hat.

Auch das, was wir nicht mit Worten erzählt haben…

Nun war der Tag leider sehr schnell vorbei, und es war plötzlich ganz leer, als Constanze und Karl wieder weg waren. Standen wir kurz ein bisschen verloren herum…
Und was haben wir dann gemacht? Genau. Etwas, das wir auch gerne tun. Sekt einschenken. Prost! Auf einen gelungenen Tag! Eine wunderbare Zeitschrift! Und auf zwei angenehme Menschen die unseren Weg gekreuzt haben!

Liebes Land – die beste Art zu leben

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